In Vielfalt geeint ...


Sie alle arbeiten mit uns zusammen ...

 

Kooperationspartner
Kooperationspartner 2018-1.pdf
PDF-Dokument [209.1 KB]

Die EUROPÄISCHE SCHULE KARLSRUHE

Klick zum Link...

 

...ist Kooperationspartner der Europa-Union Karlsruhe - das verspricht gemeinsame, gute, zielgerichtete Zusammenarbeit.

Europäische Schule und Europa-Union besiegeln Partnerschaft

Dr.Schwaiger,Direktor Tom Hoyem, dahinter der Bürgerbeauftragte Diamandouros

In Anwesenheit und bei aktiver Mitwirkung des Europäischen Bürgerbeauftragten Nikiforos Diamandouros wurde am 17.März 2007 die schon seit mehreren Jahren bestehende Freundschaft zwischen dem Kreisverband der Europa-Union und der Europäischen Schule offiziell mit der Anbringung einer Partnerschaftskachel an der Europäischen Schule besiegelt. Unser Kreisvorsitzender Dr. Konrad Schwaiger und der Direktor der Europäischen Schule Tom Hoyem  nahmen den Besuch des Europäischen Bürgerbeauftragten zum Anlass, um diese Zeremonie vor den anwesenden Gästen zu vollziehen. Der Besuch von Nikiforos Diamandourus, der seit dem 1.April 2003 das Amt des Europäischen Bürgerbeauftragten aufgenommen hat, war ein herausragendes Ereignis in der politischen Arbeit unseres Kreisverbandes. Zum Programm gehörten ein offizieller Empfang bei der Stadt Karlsruhe, ein ebenso offizieller Besuch bei der Europäischen Schule, die auch von Kindern seiner Mitarbeiter regelmäßig besucht wird und eine abendliche Vortragsveranstaltung in der Aula der Europäischen Schule. Eine sehr fruchtbare und intensive Diskussion über die Möglichkeiten seiner Dienststelle, europäischen Bürgern bei der Durchsetzung von Rechten und Ansprüchen zu helfen  waren Teil eines für ihn recht anstrengenden Besuchsprogramms.

 

Das aktive Engagement des Direktors der Europäischen Schule, Tom Hoyem, für Europa , für die erfolgreiche Sicherstellung der Existenz der Europäischen Schule in Karlsruhe und für unsere gemeinsame Arbeit im Vorstand unseres Kreisvorstandes ermöglichten diese Veranstaltung und führten zu dieser gegenseitigen Anerkennung einer Freundschaft mit langfristiger Bindung.  Mit Tom Hoyems Beitritt zur Europa-Union und seiner Wahl in den Kreisvorstand ist es gute Tradition geworden, dass die Vorstandssitzungen regelmäßig in einem Besprechungsraum der Europäischen Schule stattfinden. Als ehemaligem Minister für Grönland unter Dänemarks Ministerpräsident Poul Schlüter (1982-1987) haben wir ihm natürlich unsere freundschaftliche Unterstützung für die Wiederaufnahme Grönlands in die Europäische Union zugesagt.


Hartmut Lorek

"In Vielfalt geeint" - Arbeitsgemeinschaft europäischer Kulturvereine nimmt Fahrt auf

Arbeitsgemeinschaft bei Sitzung

Seit 2005 haben wir es als Europa-Union übernommen, die europäischen Kulturvereine in Karlsruhe (gelegentlich auch als  Deutsch-Ausländische Vereine bezeichnet) zu halbjährlichen Koordinierungsgesprächen einzuladen. Hierbei werden gemeinsame Perspektiven und Sorgen besprochen, Termine für größere Veranstaltungen koordiniert und Gemeinschaftsveranstaltungen aus der Taufe gehoben. Unsere gemeinsamen europäischen Abende zum Jahresende werden wie 2007 auch zukünftig im Wechsel durch einen der Vereine dieser Arbeitsgemeinschaft vorbereitet - 2012 wird POLONIA, die deutsch-polnische Kulturplattform gemeinsam mit uns und der Musikhochschule Karlsruhe das Programm als Konzertabend ausrichten; als musikalische Inhalte steht die Kultur und vor allem natürlich die Musik des jeweiligen Landes im Mittelpunkt.

Auch als Solidaritätsgemeinschaft hat diese Gemeinschaft schon ihre Bewährungsprobe bestanden, sei es bei der Verteilung der Lasten aus Europäischen Abenden oder im geschlossenen Auftreten gegenüber der Stadtverwaltung  oder anderen Organisationen. Europa zeigt auch hier Wirkung und verleiht größere Durchsetzungskraft. Seit Juni 2006 haben wir als „Erkennungszeichen“ das Motto der Europäischen Union „In Vielfalt geeint“ mit der dazugehörigen Grafik übernommen.

 

Hartmut Lorek

EUROPA-Stadt Karlsruhe und Europa-Fest

Europafest 2011

Das Europa-Fest 2007, am 5. Mai 2007, auf dem Marktplatz in Karlsruhe, hatten wir erstmals in dieser Art und Größenordnung in eigener Regie unter Beteiligung von 12 Mitveranstaltern aus dem Bereich der europäischen Kulturvereine durchgeführt. 

In den Jahren davor waren wir viele Jahre geschätzter Partner der Stadt Karlsruhe bei der inhaltlichen Gestaltung und Ausrichtung des Europafestes. Die Gesamtverantwortung, die Hauptlast der Arbeit und vor allem die Schaffung der finanziellen Rahmenbedingungen lagen bei der  Stadt Karlsruhe.

Bereits 2006 hatte sich die Verwaltung der Stadt  hausintern auf einen zukünftig zweijährigen  Rhythmus bei dieser Form Unterstützung des Europafestes festgelegt. Trotzdem soll das Mitmachen und die inoffizhielle Unterstützung behördlicher Dienststellen (Regierungspräsidium, EURES von der Agentur für Arbeit, Amt f. Stadtentwicklung) im Jahr 2007 nicht unerwähnt bleiben.

Während des „Forums“ mit zahlreichen Informationsständen und einem bunten musikalischen Rahmenprogramm konnten sich die Karlsruher Bürger - wie regelmäßig bei unseren Europafesten -  ausgiebig über Europa informieren. Aber natürlich viel bescheidener.

2010 wurde uns durch die Stadt Karlsruhe mitgeteilt, dass man ein Europafest jetzt nur noch alle 5 Jahre, in Verbindung mit der Europawahl, unterstützen werde. In den Jahren dazwischen sei aufgrund der schwierigen finanziellen Situation der Stadt und der notwendigen Sparbemühungen nur eine ganz eingeschränkte materielle und personelle Unterstützung möglich. Die Hauptlast sei von den Ehrenamtlichen zu tragen. Überraschend gelang es jedoch, im Rahmen der Haushaltsberatungen mit Unterstützung verschiedener Fraktionen des Gemeinderates einen nicht unerheblichen Zuschuss der Stadt Karlsruhe für ein Europafest 2011 zu bekommen.

Hiermit waren die Kosten für Bühne, Technik und Zelte abgedeckt. Nur durch Beiträge der teilnehmenden Vereine und Organisationen, vor allem aber durch  großen Beitrag aus den Vereinsmitteln unserer Europa-Union konnten wir das Europafest 2011 auf dem Saumarkt in Durlach in der gewohnten Weise ausrichten. Ein großartiger Erfolg bei wunderbarem Wetter und ungezählten Gästen.- siehe auch "Bildergalerien"!


Da wir jedoch 2012 nicht erneut Mittel aus unseren Rücklagen aufwenden wollten, weil eine Erhöhung der städtischen Mittelzuweisung definitiv ausgeschlossen wurde, haben wir schweren Herzens auf die Durchführung eines Europafest in dieser Art verzichtet. Gemeinsam mit einigen Partnern werden wir im Innenstadtbereich ein Europa - Forum veranstalten, bei dem die reine Informationsarbeit zum Thema Europa im Mittelpunkt stehen wird. Unser Ziel, über Europa, seine Institutionen und das europäische Leben in Karlsruhe zu berichten,kann auf diese Weise in vollem Umfang erreicht werden.

 

Die Stadt Karlsruhe wird entscheiden müssen, ob sie die lange Tradition Völker verbindender Feste wie das Europafest und das Fest der Völkerverständigung  effektiv und ausreichend zu fördern ohne Not aufgibt: Stattdessen werden Haushaltsmittel – wie offensichtlich vom Stadtmarketing wohl angeregt - für groß angelegte und medienwirksame  Treffen von Maskottchen aus der ganzen Welt zur Verfügung stehen, Veranstaltungen mit denen man sich einen Eintrag in das Guinness Buch der Rekorde verdient hatte.

Das zählt sicherlich  auch, aber man sollte die Bedeutung überregionaler Berichterstattung  über Karlsruhe nicht überschätzen. Nur von der Maskottchen-Parade in Karlsruhe hatten die Bürger eigentlich nichts

 

Hartmut Lorek