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Europäischer Gerichtshof für Menschenrechtein Straßburg überwacht die Einhaltung der Menschenrechtskonvention

„Regierungen wurden veranlasst, Gesetze und ihre Verwaltungspraxis in vielen Bereichen zu ändern"


Heinz Golombeck, Vorsitzender der Kreis-Europa-Union Karlsruhe ist sich sicher: „Der Gerichtshof für Menschenrechte ist ein Opfer seines eigenen Erfolgs: Über 50.000 neue Beschwerden werden jedes Jahr eingereicht“. Er sieht darin ein wichtiges Zeichen der wachsenden Anerkennung der Einrichtung und dringenden Hilfe für die Bürger der Mitgliedsstaaten. Hier kann der Vorsitzende der Europa-Union Albgau, Thomas Fedrow, nur zustimmen. Rund 750 Menschen, darunter 47 Richter aus allen Mitgliedsstaaten, arbeiten an diesem Gericht nachhaltig und konsequent für die Sicherstellung und Überwachung der Menschenrechte. Mit Golombeck und Fedrow waren ca. 50 Interessierte auf Einladung der Europa-Union vor Ort und wurden von dem deutschen Richter Dr. Julian Nusser über den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte als wichtige Institution in Straßburg informiert. Nusser, der derzeit vom Verwaltungsgericht Karlsruhe abgeordnet ist, erläuterte das Procedere von Klageschriften, die jedermann nach Straßburg senden kann: „Erst wenn der nationale Rechtsweg ausgeschöpft ist, darf unser Gericht tätig werden.“ Basis der Arbeit des Gerichtes sei nach Nusser ausschließlich die Europäische Menschenrechtskonvention. Das Gericht sei 1959 von den Mitgliedsstaaten des Europarats errichtet worden und erst seit 1998 ein ständig tagender Gerichtshof. Nusser stellt klar: „Die vom Gerichtshof gefällten Urteile  sind für die betroffenen Staaten bindend und haben Regierungen dazu veranlasst ihre Gesetze und ihre Verwaltungspraxis in vielen Bereichen zu ändern!“ Die Delegation der Europa-Union nahm somit mit, dass „die Rechtsprechung des Gerichtshofs die Konvention so zu einem lebendigen Instrument macht, um neuen Herausforderungen zu begegnen sowie Rechtstaatlichkeit und Demokratie in Europa zu festigen“, so der Karlsruher Jurist Nusser. Auch die Architektur des Gebäudes wurde mit Begeisterung aufgenommen. Das Gebäude des Gerichtshofs wurde 1994 von dem britischen Architekten Lord Richard Rogers entworfen. Wichtiger für den ehemaligen Bürgermeister Fedrow ist allerdings, dass „das Gericht von hier aus die Achtung der Menschenrechte von 800 Millionen Menschen überwacht und gegen staatliche Willkür schützt, die in den 47 Mitgliedstaaten des Europarats leben!“

Die Gruppe besichtigte natürlich auch Straßburg. Ihr Stadtführer war der ehemalige Leiter der PAMINA-VHS Dr. Stefan Woltersdorff, der intensiv auf Geschichte und Literatur von Straßburg als europäische Kulturhauptstadt einging. Man versprach: „Wir kommen wieder –natürlich mit der Europa-Union und zwar: unabhängig und überparteilich!“ Golombeck dankte den Organisatoren des Tages, Doris Bercher und Gerlinde Lorch, herzlich.

 

 

Foto (v.l.n.r.):im Großen Sitzungssaal des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg: Richter Dr. Julian Nusser, Thomas Fedrow (Vorsitzender OV Albgau/Ettlingen), Heinz Golombeck (Kreisvorsitzender)

„Europa muss ins Gedächtnis der Menschen als positive Wertegemeinschaft“

Neumitglieder auf dem Marktfest geworben!

 

Zum Ettlinger Marktfestsetzten viele Akteure von Vereinen und helfende Ehrenamtsgruppen ein Zeichen für deren gelebtes Engagement und deren Ziele. Die Ziele der Europa-Union Albgau waren klar: „Wir wollen Europa ins Gedächtnis der Menschen als positive Wertegemeinschaft bringen“, so stv. Vorsitzende Brigitte Leix. Die Europa-Union, die für die Kommunen des südlichen Landkreises zuständig ist, besteht schon seit 30 Jahren. Wir stehen zu einem Europa des Friedens und der Demokratie, der Reisefreiheit unter bestem Grenzschutz und des fairen Wettbewerbs wie des sozialen Ausgleichs“, so war es am Infostand vom Vorsitzenden Thomas Fedrow zu hören. Fedrow, der auch Vorsitzendes Fördervereins Freiwilligen Feuerwehr St. Florian ist, führte öfters schon beide Vereine zusammen, um Synergien zu nutzen. Dies gelang auch im Sinne bester Mitgliederwerbung durch das neue Vorstandsmitglied Manfred Hänsler. Gerhard Laier war in Doppelfunktion da. Zum einen als stv. Vorsitzende der Europa-Union und auch als Vorsitzender der Deutsch-Russischen Gesellschaft Ettlingen, die zeitgleich einen Infostand im Schlosshof hatten. Das Neu-Mitglied der Europa-Union Alena Trauschel ist von dem europäischen Gedanken überzeugt und warb munter neue Mitglieder. Fedrow sprach für seine Vorstandskollegen aus: „Europa finde nicht nur auf höchster Ebene statt, sondern ganz praktisch in vielen Aktivitäten des Austausches zwischen den Menschen auf kommunaler Ebene, so wie heute“. Er dankte herzlich allen Organisatoren des Festes und stellte fest: „Heute ist Ettlingen international, denn ich erkenne viele europäische Menschen, ob es Türken, Syrer oder Kroaten sind, wir sind ein Ettlingen!“ Wichtig sei daher, dass diese positive Stimmung sich auf den Alltag überträgt und so gelebt werde. Er dankte der stv. Vorsitzenden der Europa-Union und Landtagsabgeordneten Barbara Saebel dafür, dass sie stets die Europa-Union mit Rat und Tag unterstützt. So sei Saebel als Vertreterin des Europa-Ausschusses des Landtages Baden-Württemberg wichtige Nahstelle zur Politik.

 

Foto: (v.l.n.r.:) 

Michale Zacherle mit Brigtte Leix (stv. Vorsitzende der Europa-Union) und einer Besucherin, Gerhard Laier (Vorsitzender Dt.-Russ. Gesellschaft Ettlingen), Alena Trauschel mit Thomas Fedrow (Vorsitzender Europa-Union und Förderverein St. Florian)

65. Europäischer Wettbewerb der Europa-Union Deutschland- Preisverleihung in Ettlingen

Barbara Saebel: „Großartige Bilder von Jugendlichen, die sich mit Europa beschäftigen!“

 

„Europa ist auch in Ettlingen tief verwurzelt“, so Thomas Fedrow als Vorsitzender der Europa-Union Albgau/Ettlingen und dann weiter: „Das Motto des Wettbewerbs 2018 -Denk mal – worauf baut Europa?-passt dieses Jahr besser denn je!“ Der 65. Europäische Wettbewerb der jungen Europäerinnen und Europäer an deutschen Schulen wurde wenige Jahre nach dem 2. Weltkrieg von der Europa-Union Deutschland ins Leben gerufen. Die Jugendlichen sollten dieses Jahr „Europas Fundament freilegen“ und dies war die Frage, um zum Zeichnen anzuregen: „Für wen oder was möchtest du ein Denkmal bauen? Welches Gebäude, welches Handwerk, welche Vereinskultur begeistert dich?“ In diesem Jahr vertrat die Landtagsabgeordnete Barbara Saebel als stellvertretende Vorsitzende der Europa-Union Albgau den Vorstand mit Begeisterung und stellte fest: „Ich sehe großartige Bilder von Jugendlichen, die sich mit Europa beschäftigen!“  Dieses Jahr haben in Ettlingen wieder rund 200 Schülerinnen und Schüler teilgenommen. Mit den Arbeiten der jungen Künstler sollte Europas reiche Geschichte – Kirchen und Kriege, Herrscher und Revolutionen, Entdeckungen und Erfindungen, Bräuche und Künste aufgezeigt werden, was trefflich gelang. Wichtig ist der Europa-Union Albgau, dass die aktuellen Schwierigkeiten der Migration- und Flüchtlingsproblematik zu mehr Einheit in Europa führen sollten. Im Vorfeld der Veranstaltung hatte die BNN – Lokalredaktion Ettlingen – verbreitet, die örtliche Europa-Union Albgau/Ettlingen würde die Preise verleihen. Dies ist so unrichtig, wie der BNN-Chefredakteurin Frau Schulte-Walter zwei Mal mitgeteilt wurde. Leider war die BNN nicht bereit ihre redaktionelle Falschberichterstattung „gerade zu rücken“. Man spricht wohl jetzt von Fake News bei der BNN in Ettlingen.

Ettlinger Bürgerinnen und Bürger vieler Nationalitäten auf einem Fest – 

5. Kulturtreffen des Türkisch-Islamischer Kulturverein Ettlingen e.V. 

„Herkes Kermesimize davetlidir!“ Zu Deutsch: „Wir freuen uns auf Sie!“


Bei hohen Temperaturen war der Horbachpark harmonischer Treffpunkt von jung und alt, von Männer und Frauen aus allen gesellschaftlichen Gruppierungen, Nationen, Weltanschauungen und Religionen. Wie kam es dazu? Der türkisch-islamische Kulturverein Ettlingen e.V. um die Organisatoren, den Vereinsvorsitzenden Güney und Vorstandsmitglied Ahmet-Tugrul Kibar, sprachen erstmals 2014 bei Bürgermeister Thomas Fedrow vor und baten um Unterstützung durch die Stadt. Der Aufbau der vielen ehrenamtlichen Helfern, darunter viele Jugendliche und Frauen, des Kulturvereines begann bereits früher am Morgen, den dieses Jahr wurde an drei Tagen gefeiert. Das Motto des Kulturfestes war: „Herkes Kermesimize davetlidir!“ Zu Deutsch: „Wir freuen uns auf Sie!“ Gefreut hat sich Fedrow in Funktion als Vorsitzender der Europa-Union bei seinem Besuch einer Gruppe der Europa-Union Albgau zusammen mit dem Vereinsvorsitzenden Güney und Vorstandsmitglied Ahmet-Tugrul Kibar. Sie waren sich einig, dass dieses Fest hohe Bindungswirkung an diesem Wochenende und in die Zukunft haben wird. Auch Gerhard Laier, stv. Vorsitzender der Europa-Union, und Ingrid Grether dankten herzlich allen Organisatoren des Festes und stellten fest: „Heute ist Ettlingen international, denn ich erkenne viele europäische Menschen, ob es Türken, Syrer oder Kroaten sind, wir sind ein Ettlingen!“ Wichtig sei daher, dass diese positive Stimmung sich auf den Alltag den Menschen an allen Orten ausstrahle, sei es im Kindergarten, in der Schule oder am Arbeitsplatz“. Ahmet-Tugrul Kibar erkennt in der hohen Akzeptanz in Ettlingen pro Kulturverein den Schlüssel für eine vertrauensvolle und friedliche Zukunft. Alle Akteure schauten mit Freude dem Türkischen Till Eulenspielgel zu, der die Kinder und Erwachsene erfreute als umherstreifender Schalk.

 

Foto 1  (v.l.n.r.):

Iman Serkan Simsek,Thomas Fedrow,Gerhard Laier, (beide Europa Union Albgau) mit Ahmet-Tugrul Kibarvom türkisch-islamischen Kulturverein Ettlingen e.V.

Foto 2:Der Türkische  Till Eulenspiegel

65. Europäischer Wettbewerb der Europa-Union Deutschland 

Preisverleihung an Ettlinger Schülerinnen und Schüler am 16. Juli in Ettlingen

 

„Europa ist auch in Ettlingen tief verwurzelt“, so Thomas Fedrow als Vorsitzender der Europa-Union Albgau/Ettlingen und dann weiter: „Das Motto -Denk mal – worauf baut Europa?-passt dieses Jahr besser denn je!“ Der 65. Europäische Wettbewerb die jungen Europäerinnen und Europäer an deutschen Schulen wurde wenige Jahre nach dem 2. Weltkrieg von der Europa-Union ins Leben gerufen. Die Jugendlichen sollten „Europas Fundament freilegen“ und dies war die Frage, um zum Zeichnen anzuregen: „Für wen oder was möchtest du ein Denkmal bauen? Welches Gebäude, welches Handwerk, welche Vereinskultur begeistert dich? Gibt es eine Verbindung zwischen Hofmalern und Selfies? Was wird das Medienzeitalter der Nachwelt hinterlassen?“ Für Fedrow ist klar, „dass hier bauliche Fundamente auch mit ideellen Fundamenten und Werten einhergehen“. Daher solle der Jugend Europas die reiche Geschichte – Kirchen und Kriege, Herrscher und Revolutionen, Entdeckungen und Erfindungen, Bräuche und Künste prägten die vergangenen Jahrhunderte näher gebracht werden. Denkmäler und historische Gebäude machen diese abenteuerliche Vergangenheit greifbar. Wichtig ist der Europa-Union Albgau, dass die aktuellen Schwierigkeiten der Migration- und Flüchtlingsproblematik zu mehr Einheit in Europa führen sollten. Für Fedrow ist klar: „Nur eine europäische Lösung hilft in der Flüchtlingsherausforderung, damit wir den Menschen in deren Heimatländern persönliche Perspektiven und deren Ländern wirtschaftliche Hilfen geben können“. Die Europa-Union lädt daher zur Preisverleihung der Schülerarbeiten am Montag, 16. Juli um 11 Uhr in die Aula des Eichendorff-Gymnasiums ein. Dort spricht Barbara Saebel, MdL, stv. Vorsitzende der Europa-Union Albgau zu Europas Perspektiven. www.europa-union-karlsruhe.de/kontakt-ov-albgau, Ihr Thomas Fedrow, Vorsitzender Europa-Union Albgau / Ettlingen

Info-Fahrtzum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg am Dienstag, 18. September 2018

Vorgezogener Anmeldeschluss: 14. Juni


Das Interesse der Bürger an der Arbeit des Europaparlaments wird immer stärker hinterfragt, aber der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte ist ebenso oft im Fokus des Geschehens. Deshalb bietet die Europa-Union Kreisverband mit dem Ortsverband Albgau/Ettlingen am Dienstag, 18. September eine Fahrt nach Straßburg an. Die Mitfahrenden, die sich um 8.00 Uhr zum Einstieg bei der Europahalle Karlsruhe treffen,werden Gelegenheit haben sich über die Aufgaben und die Organisation des Gerichts unterrichtet zu werden. Nach dem gemeinsamen Mittagessen schließt sich eine Stadtrundfahrt und Stadtführung mit einem professionellen Gästeführer an. Die Kosten von Euro 23,00 (Mitglieder der Europa-Union) und Euro 28,00 (Nichtmitglieder der Europa-Union) beinhalten alle Leistungen außer dem Mittagessen. Eine verbindliche Zusage der Teilnahme mit Angabe Ihres Geburtsdatums und der Nummer Ihres Personalausweises oder Reisepasses (das von Ihnen ausgewählte Dokument auf die Fahrt mitnehmen). Diese Angaben werden vom Besucherdienst des Gerichtshofs verlangt. 

Melden Sie bitte bei Frau Doris Bercher (doris.bercher@googlemail.com) bis spätestens 14. Juni an. An diesem Tag müssen schon sehr frühzeitig die Teilnehmer an den Besucherdienst gemeldet werden.

Ihr Thomas Fedrow, Vorsitzender Europa-Union Albgau / Ettlingen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto SCF: (v.l.n.r.:)

Ingrid Pellin und Gerlinde Lorch (Europa-Union), Marcel Früh (stv. Kommandant Abt. Ettlingen-Stadt), Gerhard Laier (Vorsitzender Dt.-Russ. Gesellschaft Ettlingen), Alexander Seifert (Leiter Polizeirevier Ettlingen), Stadtbrandmeister Martin Knaus, Tobias Bronner (stv. Stadtjugendleiter der FFW), Thomas Fedrow (Vorsitzender beider Vereine) mit Brigitte Leix (stv. Vorsitzende der Europa-Union Albgau)

 

 

Gemeinsame Pressemitteilung:

Ortsverband Albgau der Europa-Union und Förderverein St. Florian der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Ettlingen-Stadt

 

Ein Europa – eine Notrufnummer: 112!

Thomas Fedrow: „Zum 5. Mal in Folge gemeinsam für Europa, den Rettungsdienst und das Ehrenamt!“

 

Aus Anlass des Euronotruftages am Faschingssonntag, dem 11.2. setzen viele Akteure von Polizei, Feuerwehr mit Förderverein St. Florian, Europa-Union und Deutsch-Russischer Gesellschaft ein Zeichen für Frieden und die Anwendung der Rettungsnummer 112.

Ein wichtiges europäisches Signal sieht der stv. Vorsitzende der Europa-Union und gleichzeitig Vorsitzende der Deutsch-Russischen Gesellschaft, Gerhard Laier: „Auch in Russland rettet die 112 Leben und damit ist die Nummer europäisch und international im Einsatz!“ Eine EU-Studie zeige aber, dass in Deutschland nur jeder Vierte wisse, dass die 112 europaweit gilt: „Daher haben wir von Europa-Union und Förderverein St. Florian bereits zum 5. Mal in Folge diesen Aktionstag begangen“, so der Vorsitzende beider Vereine Thomas Fedrow und dann weiter: „Und wer für Europa ist, lebt länger!“ Was er damit meint, erläutert er gerne: „Das Europa Zentrum Baden-Württemberg hat eine 112 Jahre alte Dame aus Karlsruhe als Ehren-Schirmherrin für die Aktion gewonnen“. Fedrow teilt mit, es ist dies Edelgard Huber von Gersdorff mit eben 112 Lebensjahren sei. Die Erlebnisse und Erfahrungen dieser Schirmherrin umfassen einen Teil der europäischen Geschichte, der mit Krieg, Zerstörung und unendlichem Leid in Verbindung steht. „Doch ein Teil der 112 Lebensjahre hat mit Versöhnung und Verständigung zu tun“. Die Seniorin teilt mit Überzeugung mit: „Die 112 ist das Zeichen für Hilfe und ein wichtiges Symbol für die europäische Einigung“. Sie ist unseres Wissens die bisher älteste Deutsche, die sich für den Euronotruf einsetzt“, so Fedrow, der auch an Frau Feigel erinnerte, die die älteste Ettlingerin mit 108 Jahren ist und ihm die Tage auch die Vorteile von Europa erläuterte. Als Vertreter der Jugendleiter konnte Tobias Bronner da nicht zurückstehen: „Auch die Jugend ist mit 112 voll motiviert dabei“. Der Leiter des Ettlinger Polizeirevieres, Alexander Seifert, stellt in seinem Grußwort die reibungslose Zusammenarbeit von Polizei, Stadt, Rettungsdiensten wie Freiwilliger Feuerwehr und Gesundheitsdiensten heraus: „Ich bin beeindruckt wie im Notfall Hand in Hand agiert wird und sehe in der 112 ein bedeutsames Symbol im europäischen Einigungsprozess“. Stadtbrandmeister Martin Knaus ergänzte: „Die 112 ist vorwahlfrei, kostenlos und verbindet uns in jedem EU-Land mit der örtlichen Notrufzentrale. Das kann Leben retten!“  Der stv. Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Ettlingen, Marcel Früh, sagt klar: „Unsere Feuerwehr ist für diese Aktion ein wichtiger Partner“. Seifert ergänzt dazu „…dass wer die 110, also die Polizei  anwählt, natürlich auch sofort bei Notlagen für die Gesundheit die Hilfe durch die Krankenrettungsdienste durch gezielte Weiterleitung der Polizeibeamte erhälte“. Fedrow dankte der stv. Vorsitzenden der Europa-Union und Landtagsabgeordneten Barbara Saebel in Vertretung durch Ingrid Pellin und Brigitte Leix sowie Gerlinde Lorch für ihre Unterstützung bei Fördermitteln für die Ettlinger Feuerwehr und ihre Hilfe für die Europa-Union als Vertreterin des Europa-Ausschusses des Landtages Baden-Württemberg.

www.europa-union-karlsruhe.de, www.forderverein-st-florian.de

 

 

„Wie geht es gemeinsam weiter? Für einen Runden Tisch zum neuen Moschee-Standort und für ein gemeinsames Miteinander“

Türkisch-Islamischer Kulturverein Ettlingen e.V. und Europa-Union wollen Brücken bauen für gegenseitige Akzeptanz!

 

Seit einigen Jahren kooperieren der türkisch-islamische Kulturverein und die Europa-Union in Ettlingen, denn beide Seiten sind für Transparenz und stehen eng im Kontakt mit den Menschen der Stadt. Die Vorstandsmitglieder beider Vereine trafen sich jetzt in der Ettlinger Mevlana-Moschee, in die der Vorsitzende Hayri Güney zur Besichtigung und zum Gespräch eingeladen hatte. Für Bürgermeister Thomas Fedrow als Vorsitzenden der Europa-Union überwiegen die Gemeinsamkeiten: „Ich sehe seit Jahren, dass Sie in Ettlingen angekommen sind und sich in das Stadtleben bestens einbringen!“ Die zweite Vorsitzende Elmas Ünal vom Kulturverein ist in Bochum geboren und teilt mit: „Ich bin hier in Ettlingen angekommen und muss mich nicht ständig in Integrationsprogrammen beweisen, ich spreche besser deutsch als türkisch, denn ich bin in diesem Land aufgewachsen“. Ünal will insbesondere Kinder und Jugendliche stärker zusammenführen, denn es dürfe keine Vorurteile geben. Sie denkt dabei an eine Multi-Kulti-Krabbelgruppe, die nicht nur die Kinder, sondern vor allem die Eltern zusammenbringt. Für Sekretär Ahmet-Tugrul Kibar, vor fünf Jahren aus Oberkirch zugezogen, ist der Kulturverein seit fast 40 Jahren eine Erfolgsgeschichte, da er inzwischen rund 180 Frauen und Männer als Mitglieder habe. Der Stadträtin Beate Horstmann von der Europa Union ist wichtig, dass oberstes Ziel das Erlernen der deutschen Sprache sei und die Jugendlichen ruhig auch zweisprachig aufwachsen sollten. Dabei seien die Rechte der Frauen auch zu respektieren. Gülsen Yilmaz vom Frauenvorstand der Moschee lebt selbst seit Mitte der 70iger Jahre in Ettlingen und bemerkt stolz: „Die meisten Kinder der damaligen Gastarbeiter sind längst integriert. Wir haben eher das Problem, dass sie ihre türkische Muttersprache nicht mehr oder sehr gering beherrschen“.

Frau Ünal sieht das Erlernen der deutschen Sprache als primäre Notwendigkeit um in vielerlei Hinsicht Barrieren zwischen Kulturen abzubauen und weiterarbeiten zu können: „Viele muslimische Flüchtlinge und Auswanderer kommen zu uns ins Haus und nehmen uns als erste Anlaufstelle an, denn wir sind ihre Brücke in die neue Heimat Deutschland“. Frau Ünal betont, dass der Kulturverein im Verbund mit dem eff-eff und Bildungseinrichtungen stets die Vermittlung der deutschen Sprache als ersten Schritt der Hilfe anbietet und gleichzeitig das Ankommen in der neuen Heimat fördert.

 

Neue Räume für eine gute Kultur- und Gemeindearbeit: Moschee-Standort gesucht

 

Die Mitglieder Beate Horstmann, Ingrid Pellin und Gerhard Laer von der Europa-Union nahmen wie Bürgermeister Thomas Fedrow an einer Führung durch das Gemeindezentrum und die Moschee teil. Ahmet-Tugrul Kibar erläuterte die islamischen Glaubensgrundlagen und führt aus, dass die Gebete oft auf Deutsch gehalten würden. Kibar machte deutlich, dass seine Räume aus allen Nähten platzen. Man suche seit längerem nach einem größeren Gebäude, um den Gläubigen aus Ettlingen ausreichend Raum zum Gebet und andere kulturelle und soziale Projekte zu bieten, welches mittlerweile aufgrund der aktuellen Situation nur bedingt möglich ist. Der Kulturverein habe ein ausgereiftes Anforderungsprofil erarbeitet. Der Vorsitzende der Europa-Union Fedrow sagte seine Hilfe zu und machte deutlich: „Wir sind für einen neuen Moschee-Standort in Ettlingen und ein gemeinsames und friedliches Miteinander“. Kibar fügte hinzu: „Der Islam ist eine friedliebende Religion und man darf sich nicht von Radikalen den Blick trüben lassen!“ Es wurde vereinbart, über einen Runden Tisch die Raumsuche zu forcieren.

 

Foto (v.l.n.r.:) Ingrid Pellin (EU), Hayri Güney (Vorsitzender des türk.-islamischen Kulturvereins), Iman Serkan Simsek, Gerhard Laier, Beate Horstmann und Bürgermeister Thomas Fedrow (EU) mit Ahmet-Tugrul Kibar und Elmas Ünal (Türkisch-islamischer Kulturverein Ettlingen e.V.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ortsverband Europa-Union Albgau:

„Das Scheidungsverfahren hat begonnen – die Menschen dürfen dabei nicht unter die Räder kommen!“

Podiumsdiskussion zum BREXIT der Europa-Union in Ettlingen

 

Das Ende einer Ära, sprich der Austritt des Vereinigten Königreichs hat begonnen“, so der Politikwissenschaftler Markus Lorenz in seinen Ausführungen zum BREXIT und dann weiter: „Die Europäische Union kannte seit ihrer Gründung nur die Richtung der Erweiterung und Weiterentwicklung, aber seit dem Votum der britischen Bevölkerung vor einem Jahr hat sich dies geändert.“ Lorenz ist in Brüssel ganz nah am aktuellen Geschehen, denn er ist dort stellvertretender Leiter des Europabüros der baden-württembergischen Kommunen und sprach auf Einladung der Europa-Union Albgau in O´Neills Irish Pub von Eamonn Ferry in Ettlingen, das auf den letzten Platz gefüllt war. Ferry, der seit 1989 in Ettlingen lebt, war über das Referendum pro BREXIT der Britten stark betroffen: „Ich habe heute noch nicht verstanden, warum sich Großbritannien mit knapper Mehrheit so entschieden gegen Europa gestellt hat.“ Er ist aber auch froh und sagt lächelnd: „Ich bin stolzer Ire und stamme aus Irland und wir bleiben in der EU!“

 

Das Scheidungsverfahren – „I want my money back“

 

Der Vorsitzende der Europa-Union, Bürgermeister Thomas Fedrow, moderierte durch den Abend und bat die Teilnehmer im Anschluss an das Impulsreferat von Lorenz Strategien für den zukünftigen Umgang mit dem Vereinigten Königreich aufzuzeigen. „Zuvor gilt es aber zu überlegen, wie es so weit kommen konnte“, so Fedrow. Für die Kreis-Europa-Union sprach der Vorsitzende Heinz Golombeck ein Grußwort. Dieser respektiert den britischen Bürgerwillen und sprach von „einer Trennung, die nur ein guter Scheidungsanwalt in den Griff bekommen“ könne. Lorenz erläuterte den Fahrplan für den Ausstieg unter Leitung des Chefunterhändlers aus Brüssel, Michel Barnier: „Bis zum spätesten Austrittstag am 29. März 2019 sind exakt 20.833 Gesetzte von den Briten zu durchforsten und zu ändern, allein 2175 Gesetze sind dies im Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherschutz“. Nach Barnier werde es auch für die Briten teuer, denn rund 60 bis 100 Milliarden an Forderungen werde die EU aufmachen. Dies sei allein schon durch die aktuellen Pensionszahlungen für 1.800 britische Beamte und Projekte der mittelfristigen Finanzplanung gegeben. Fedrow erinnerte an den berühmten Spruch von Margaret Thatcher „I want my money back“, der sich nun ironischerweise als Forderung der 27 verbleibenden EU-Staaten umgekehrt darstelle.

 

 

„Harter“ versus „weicher“ BREXIT – den Menschen helfen

 

„Bereits am 17. Januar kündigte Premierministerin Theresa May eine

vollständige Trennung, auch von EU-Binnenmarkt und Zollunion („harter BREXIT“) an, so Lorenz. Dies sei aber keine zwingende Schlussfolgerung aus dem BREXIT-Votum  vom letzten Jahr. Möglich wäre nach seiner Ansicht ein sogenannter „weicher BREXIT“ mit weitgehendem Verbleib im Binnenmarkt, wie es etwa Norwegen über den Europäischen Wirtschaftsraum oder die Schweiz partiell über bilaterale Abkommen praktizieren. Für die Ettlinger Landtagsabgeordnete Barbara Saebel, die  als fachkundiges Mitglied des Europa-Ausschusses des Landtages auf dem Podium sprach, ist die Rolle des Europäischen Parlaments wichtig und sie hat die Ereignisse verfolgt: „In der Sitzung am 5. April hat sich das Europäische Parlament als erste europäische Institution offiziell zum BREXIT positioniert.“ Daraus ergibt sich für Saebel auch eine Forderung: „Das Vereinigte Königreich muss die Interessen der EU-Bürger „in vollem Umfang“ berücksichtigen!“ Es gehe jetzt um die Rechte der 3,2 Millionen EU-Bürger in Großbritannien einerseits und andererseits um die Zukunft der 1,2 Millionen Briten, die in den EU-Staaten leben. Saebel: „Die Menschen dürfen nicht zum Spielball der Scheidungsverhandlungen werden!“ Interessant sei in diesem Zusammenhang die Zunahme der Einbürgerungen von Briten. Nach Fedrow gab es in Ettlingen im Jahr 2017 bisher drei Anträge und in den beiden Vorjahren keinen einzigen. Kreisweit habe es 2014 und 2015 zusammen sieben und 2016 schon 25 Einbürgerungen gegeben. Im Jahre 2017 erwartet der Bürgermeister einen Spitzenwert, denn bis Juni hätte es schon rund 20 Briten gegeben, die den deutschen Pass in der Hand haben. Für Julian Schahl als Vorsitzender der Jungen Europäer in Karlsruhe ist klar: „Alle Jugendaustauschaktivitäten und Bildungsprogramme für Studenten sind natürlich weiterzuführen.“ Schahl denkt dabei mit Sorge an das EU-Programm Erasmus, das die allgemeine und berufliche Bildung wie die Hochschulbildung als internationaler Leuchtturm umfasse. Fedrow erinnerte dabei an die Schlagzeile der Ettlinger Zeitung des Jahres 1953: „Die Jugend dankt den Ministern Europas“. Er verdeutlichte dabei, dass gerade nach dem Krieg die Jugend der Garant für die „Friedensgemeinschaft und stabile Wirtschaftskraft Europa“ war.

 

 

Finanz- und Grenzfragen werden entscheidend spürbar: Lastwagenstaus und Flüchtlinge

 

Der Politikwissenschaftler Lorenz erläuterte, dass bis jetzt die Auswirkung des Austritts auf den künftigen mehrjährigen Finanzrahmen der EU unklar sei, der aller Voraussicht ab 2021 gelten soll. Bislang ist das Vereinigte Königreich mit mehr als zehn Milliarden Euro nach Deutschland der zweitgrößte Nettozahler in der EU. „Ideen zur Kompensation des britischen Beitrags, zum Beispiel durch andere Einnahmequellen oder eine Überholung des bisherigen Systems von Regional- und Agrarförderung, werden in Brüssel bereits vielfältig diskutiert“, so Lorenz. Man war sich einig, dass das Freihandelsabkommen nicht in Frage gestellt werden dürfe. Auch die Grenzen seien nicht nur zur sichern – Stichwort gerechte Verteilung der Flüchtlinge -, sondern auch weiterhin für EU-Bürger leicht passierbar zu halten.

 

Aufleben der Städtepartnerschaft Ettlingen-Clevedon

 

Einig waren alle Diskutanten samt den Gästen, die an der Diskussion teilnahmen, dass der BREXIT nicht zu Lasten der Menschen und deren Freizügigkeit und nicht mit dem Verlust von Arbeitsplätzen einhergehen könne. Daher sei auch der Austausch mit der Ettlinger Partnerstadt Clevedon, der diese Jahr den 35. Geburtstag feiere, wieder zu beleben. Die Europa Union Albgau führe derzeit Gespräche mit den Briten und plane eine Reise nach Clevedon.

www. europa-union-karlsruhe.de (Ortsverband Albgau / Ettlingen)

 

Foto (v.l.n.r.): Julian Schahl (Vorsitzender der Jungen Europäer Karlsruhe), Beate Horstmann (Europa-Union Albgau), Barbra Saebel (Landtagsabgeordnete), Markus Lorenz (stv. Leiter Europabüro der baden-württembergischen Kommunen in Brüssel)

Eamonn Ferry (Inhaber Irish Pub), BM Thomas Fedrow (Vorsitzender Europa-Union Albgau), Uwe Flüß (Kreisrat), Heinz Golombeck (Vorsitzender Kreis-Europa-Union Karlsruhe)

Nachruf

 

Europa-Union Albgau / Ettlingen:

„Helmut Kohl verstorben – der Europäer, der fest in unserer Erinnerung bleibt!“

 

Wir nehmen Abschied von einem Europäer, dessen Wirken und beispielhafte Haltung in unser aller Erinnerung bleiben wird. Wir haben ihm viel zu verdanken und sein Tod hinterlässt eine schmerzliche Lücke bei allen, die ihn als „Mann der Stunde und des Aufbaues in der Nachkriegszeit“ erlebt haben. Thomas Fedrow, Vorsitzender der Europa-Union Albgau/ Ettlingen stellt fest:  „Die friedliche Wiedervereinigung Deutschlands wird immer untrennbar mit dem Namen von Helmut Kohl verbunden sein“. Er fügt hinzu: „Die Fortsetzung der europäischen Einigung im Sinne von Konrad Adenauer war nach der Wende sein Lebenswerk pro Europa, sodass Kohl als „der Europäer“ fest in unserer Erinnerung bleiben wird“.

Europa blickt auf einen Menschen, der in Würde gelebt hat und in Würde von uns gegangen ist und der in unser aller Erinnerung weiterleben wird.

 

Für den Vorstand:

Europa-Union Deutschland e.V. – Ortsverband Albgau

Bürgermeister Thomas Fedrow, Vorsitzender

Mitgliederversammlung:

1987 – 2017: 30 Jahre  Ortsverband Europa-Union Albgau

Neuer Vorstand gewählt – „Europa ist nicht in der Krise, sondern im Wandel, um aus dem Brexit zu lernen“
 

„Wir stehen zu einem Europa des Friedens und der Demokratie, der Reisefreiheit unter bestem Grenzschutz und des fairen Wettbewerbs wie des sozialen Ausgleichs. Dies kann aber nur auf der Basis der Menschenrechte sowie der gleichmäßigen Übernahme von Lasten und Vorteilen sein.“ Mit diesen Worten eröffnete der Vorsitzende der Europa Union Albgau, Thomas Fedrow, die Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen und ergänzt weiter: „Jeden Abend sehen wir gebannt die Nachrichten aus Brüssel, Straßburg, Berlin, London und Ankara und erleben dabei ein Wirrwarr der Meinungen mit Drohungen und Forderungen. Für den Vorstand der Europa Union im Jubiläumsjahr seines 30. Geburtstags ist daher wichtig, dass „Europa nicht als ein Kontinent der Dauerkrise gesehen wird, sondern sich im Wandel befindet, um aus dem Brexit und vielen Ansichten der 27 EU-Staaten auch zu lernen.“ Wichtig sei heute dass der Rechtsextremismus mit sog. „Fake News“ in Frankreich, Deutschland, Holland, Ungarn und anderen Ländern zurückgedrängt werde. Gerade das starke Wahlergebnis „pro Le Pen“ in den Ettlinger Partnerstädten Éperny und Etoge gebe enorm zu denken. Fedrow: „Wir müssen unsere Ansprechpartner in Frankreich pro Demokratie noch stärker unterstützen!“

 

Neue Vorstandsmitglieder: Gerhard Laier, Beate Horstmann und Ingrid Pellin

Im Rahmen der Versammlung wurde der Vorstand jetzt neu formiert. Zum Vorsitzenden wurde Bürgermeister Thomas Fedrow erneut gewählt. Ferner wurden in den Vorstand gewählt: die Ettlinger Landtagsabgeordnete Barbara Saebel, Gerhard Laier sowie Brigitte Leix jeweils als stellvertretende Vorsitzende. Neue Beisitzer im Vorstand sind die Stadträtin Beate Horstmann und Ingrid Pellin. Bestätigt in Ihrem Amt als Beisitzer wurden Gerlinde Lorch, Inge Grether, Felix Pflücke und Peter Herwig. Die überparteiliche Europa Union lebet davon, dass sich Persönlichkeiten aus dem gesellschaftlichen Leben beteiligen. „Gerhard Laier, der seit vielen Jahren Vorsitzender der Deutsch-Russischen Gesellschaft ist, wie auch Beate Horstmann als Ettlinger Stadträtin von Bündnis 90 / Die Grünen wie auch Ingrid Pellin als Mitglied des Ettlinger Seniorenbeirates sind neu im Vorstand und eine enorme Verstärkung der Arbeit“, so Fedrow. Felix Pflücke übernimmt weiterhin die wichtige Sonderfunktion „Neue Medien, Internet, Facebook“. Das Vorstandsteam stellt eine „gute Mischung aus jung und alt mit vielfältigen Erfahrungen“ dar, um Europa auf höchster Ebene wie auch vor Ort weiterzubringen. 

 

„Brexit oder die Zukunft Europas hat viele Themen“

Am Abend referierte die Landtagsabgeordnete Barbara Saebel als Mitglied des Arbeitskreises Europa im Landtag über aktuelle europäische Entwicklungen und Ansätze des Vorgehens.  Der Ortsverband Albgau der Europa-Union mit Sitz in Ettlingen ist Ansprechpartner  für seine Mitglieder in Ettlingen, Karlsbad, Malsch, Marxzell, Rheinstetten und Waldbronn. Dem Vorstand ist wichtig, dass Europa nicht nur mit dem Brexit in Verbindung gebracht wird, sondern als freier Raum der Menschenrechte und Chancen gesehen wird. Daher lädt der Vorstand heute schon  zur Podiumsdiskussion mit dem Geschäftsführer des Büros der baden-württembergischen Kommunen in Brüssel und EU-Bürgern am Montag, den 3. Juli um 19 Uhr (O´Neill´s Pub in Ettlingen) unter der Überschrift: „Europa in Ettlingen – Brexit oder die Zukunft Europas hat viele Themen“ ein.

 

Foto (v.l.n.r.:) Gerlinde Lorch, Gerhard Laier, Ingrid Pellin, Thomas Fedrow, Barbara Saebel,  Nancy Pierro, Brigitte Leix, Beate Horstmann, Herbert Klenk

Förderverein St. Florian und Ortsverband Albgau der Europa-Union

 

 

Notruf 112 hat eigenen Tag – europaweit!

Feuerwehr, DRK und Polizei erreichbar über Festnetzt oder Mobilfunk – vorwahlfrei und kostenfrei!

 

Die 112 gilt nicht nur europaweit, sie ist auch die einzige Notrufnummer mit einem eigenen Tag – dem 11. Februar. Der EU-Ministerrat hat 1991 die 112 als einheitliche Notrufnummer beschlossen. Das Europäische Parlament hat dann den „11.2.“ zum jährlichen europaweiten Aktionstag für die Rettungsnummer benannt. „Seit 2008 gibt es die gebührenfreie Rettungsnummer fürs Festnetz wie den Mobilfunk in allen europäischen Mitgliedsstaaten“, erinnerte Thomas Fedrow in seiner Funktion als Vorsitzender des Fördervereins St. Florian und der Europa-Union Albgau im Feuerwehrhaus Ettlingen. Für alle Akteure aus Ehrenamt und Hauptamt sei es immer wieder bedeutsam darüber zu informieren, dass die 112 im Notfall in über 38 Staaten Europas gilt, wenn die Feuerwehr, Rettung oder auch die Polizei benötigt wird, „da dies nur knapp jeder Fünfte in Deutschland hinsichtlich der europaweiten Nutzung weiß“, so Josef Jilg, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins St. Florian. „Mit der 112 erreichen Sie im Notfall immer eine Notrufzentrale“, so Stadtbrandmeister Martin Knaus und dann weiter: „Noch ist die Stelle auf Karlsruhe und Bruchsal verteilt, aber in wenigen Wochen geht alles über die neue Integrierte Leitstelle - kurz die ILS - des Stadt- und Landkreises Karlsruhe nahe des Schloss Gottesaue in Karlsruhe“. Hartmut Frenser, stv. Vorsitzender des St. Florian, hat Sorge bei der Nutzung, denn er stellt fest: „Der Notruf wird leider nicht nur für wirkliche Notfälle, sondern zunehmend auch für Bagatellfälle und von Spaßvögeln verwendet. Dadurch verlieren die Disponenten Zeit, die sie eigentlich für die echten Notrufe benötigen“. Alexander Seifert, Leiter des Polizeireviers Ettlingen, sieht die hohe Symbolkraft der einheitlichen Nummer und merkt an, dass in Deutschland selbst die 112 doch gut bekannt sei. Wer zur Polizei direkt wolle, wähle aber die 110!“ Für Gerlinde Lorch vom Kreisverband der Europa-Union Karlsruhe steht das verbindende Band in Europa pro Rettungsschutz im Vordergrund. Jüngstes Feuerwehrmitglied des „112-Tages“ war der Grundschüler Luca Strunck, der versprach, seinen Mitschülerinnen und Mitschülern von diesem „tollen Feuerwehr-Europatag“ zu erzählen. Luca berichtet stolz, dass er sowohl in der Jugendabteilung der Ettlinger Feuerwehr als auch bei der Rot-Kreuz-Jugend in Ettlingen aktiv sei. „Ja, was bleibt da zu sagen: Spitze! Ohne die Jugend ginge nichts in der Zukunft“, erkannte die Gesamtjugendfeuerwehrwartin Simone Speck nicht ganz ohne Stolz mit Blick auf Luca.

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Foto: Alexander Seifert (Leiter Polizeirevier Ettlingen), Martin Knaus (Stadtbrandmeister), Gerlinde Lorch (Europa-Union), Bürgermeister Thomas Fedrow mit Simone Speck (Gesamtjugendfeuerwehrwartin), Hartmut Frenser und Josef Jilg (stv. Vorsitzende St. Florian) und kniend Nicole Baureithel (Freiwillige Feuerwehr Ettlingen-Stadt) mit Luca Strunck sowie Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Ettlingen-Stadt

Europa-Union Ortsverband Albgau

BREXIT: „Analysieren, verstehen, akzeptieren und für die EU daraus lernen!“

 

Das BREXIT-Votum in Großbritannien ist gefallen. Die Britten wollen mit einer kleinen Mehrheit von rund 2 % raus aus der Europäischen Union. Für die Bewegung der Europa Union Deutschland sieht der Vorsitzende des Ortsverbandes Albgau Thomas Fedrow keine Parallelen für andere Länder: „Die Britten haben seit Jahren durch die Europadiskussion im eigenen Land von anderen Problemlagen abgelenkt und nun die Quittung für ihr Lamentieren erhalten“. Auf der Insel denke man anders. Fedrow fordert jetzt dazu auf, dass  „die politische Lage gründlich analysieren werden muss und ganz Europa verstehen möge, was da auf der Insel tatsächlich passiert ist“, und dann weiter: „wenn wir dann alles aufgearbeitet haben, ist dies zu akzeptieren und wir müssen für die gesamte europäische Union mit den verbleibenden Mitgliedsstaaten daraus lernen“. Er wirft hierzu drei Frage auf: „Wollen wir mehr Sicherheit durch vernetzte Polizeiarbeit ohne Schranken im Kampf gegen den globalen Terrorismus? Wollen wir (wieder) einen einheitlichen Wirtschaftsraum mit Großbritannien gegen die nachteiligen Folgen für Mensch und Natur der Globalisierung haben? Umweltschutz kennt keine Grenzen – wollen wir wieder nationale Standards? Für die Europa Union Albgau ist klar, dass jetzt besonnen agiert werden müsse für die gesamte Union wie auch bei Abspaltungsüberlegungen in anderen Mitgliedsländern. Es müsse klar sein, so Fedrow, dass die Britten jetzt kein „Rosinenpicken“ an Vorteilen der alten Mitgliedschaft haben können, denn wer die Sozial- und Wirtschaftsunion als Hort der Stabilität verlassen möchte, darf auch von dort auf Kosten der anderen Mitglieder keine Hilfen erwarten. Für die Europa Union Albgau und ihre Arbeit gelte daher weiterhin das wichtige Ziel eine föderative und parlamentarisch-demokratische Vereinigung der europäischen Völker als „Friedensunion“ zu erhalten. Dies könne nur auf Basis einer intensiven Förderung einer internationalen Gesinnung und der Schaffung von Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und Völkerverständigung möglich sein. „Rechtsstaatlichkeit ist insbesondere der Schlüssel, wenn wir“, so Fedrow weiter: „die Entwicklungen in Ungarn sehen oder die mangelnde Solidarität bei der wichtigen Flüchtlingsunterbringung in den östlichen EU-Mitgliedsstaaten anmahnen“. Unter dem Strich müsse sich Europa neu „finden und erfinden und dabei vor allem die enorme Bürokratie und den perfektionierten Regeldrang bis ins letzte Dorf der EU zurückdrehen!“ Wichtig ist der Europa Union Albgau auch, dass der Kontakt mit den Menschen der Partnerstädte in Großbritannien aufrechterhalten wird und weiterhin gute Schüleraustausche stattfinden, um über die Jugend die „Rückkehr der Britten in eine neue Europäische Union“ zu erreichen. Sprechen Sie mit uns, was jetzt zu tun ist – Ihre Europa Union Albgau steht bereit: E-Mail: albgau@europa-union-karlsruhe.de.

Ortsverband Albgau der Europa-Union

Ettlinger Bürgerinnen und Bürger vieler Nationalitäten an einem Tisch – Drittes Kulturfest des Türkisch-Islamischer Kulturverein Ettlingen e.V.

„Herkes Kermesimize davetlidir!“ Zu Deutsch: „Wir freuen uns auf Sie!“


Zu Pfingsten war der Horbachpark harmonischer Treffpunkt von jung und alt, von Männer und Frauen aus allen gesellschaftlichen Gruppierungen, Nationen, Weltanschauungen und Religionen. Wie kam es dazu? Der türkisch-islamische Kulturverein Ettlingen e.V. um die Organisatoren, den Vereinsvorsitzenden Güney und Vorstandsmitglied Ahmet-Tugrul Kibar, sprachen erstmals 2014 bei Bürgermeister Thomas Fedrow vor und baten um Unterstützung durch die Stadt. Die Akteure waren sich schnell einig, dass ein guter Termin für das interkulturelle Fest das verlängerte Pfingstwochenende war. Der Aufbau der vielen ehrenamtlichen Helfern des Kulturvereines begann bereits am Freitagabend in guter Nachbarschaft der Naturfreunde Baden, die mit rund 250 Jugendlichen ihr Pfingstcamp abhielten. Fedrow sprach zuvor ein Grußwort am Eröffnungsabend der Naturfreunde. Die Jugendleiterin Heike Schulheiß führte den Bürgermeister in das Programm ein. Fedrow bat alle Akteure „den Horbachpark gut und im Sinne des Gedankens der Naturfreunde zu hoher Nachhaltigkeit pfleglich zu behandeln“. Das städtische Kulturamt von Amtsleiter Dr. Dieter Determann hatte es ermöglicht, dass beide Veranstaltungen einträglich nebeneinander stattfinden konnten. Motto des Kulturfestes war: „Herkes Kermesimize davetlidir!“ Zu Deutsch: „Wir freuen uns auf Sie!“ Gefreut hat sich Fedrow in Funktion als Vorsitzender der Europa-Union bei seiner Eröffnungsrede zusammen mit dem Vereinsvorsitzenden Güney und Vorstandsmitglied Ahmet-Tugrul Kibar. Sie waren sich einig, dass dieses Fest hohe Integrations- und Bindungswirkung an diesem Wochenende und in die Zukunft haben wird. Fedrow: „Es ist Zeit für den europäischen Pass ohne nationale Grenzen und Visafreiheit für die Türkinnen und Türken!“ Fedrow sprach im Übrigen auch für seinen kompletten Vorstand der Europa Union Albgau, der viele Kontakte knüpfte. „Europa finde“, so Fedrow „nicht nur auf höchster Ebene statt, sondern ganz praktisch in vielen Aktivitäten des Austausches zwischen den Menschen auf kommunaler Ebene“. Fedrow dankte herzlich allen Organisatoren des Festes und stellte fest: „Heute ist Ettlingen international, denn ich erkenne viele europäische Menschen, ob es Türken, Syrer oder Kroaten sind, wir sind ein Ettlingen!“ Wichtig sei daher, dass diese positive Stimmung sich auf den Alltag den Menschen an allen Orten ausstrahle, sei es im Kindergarten, in der Schule oder am Arbeitsplatz“. Pfarrer Heitmann-Kühlewein sprach sich für den Frieden und Ausgleich aller Nationen aus. Ihm war die Integration von Flüchtlingen unter dem Dach der Kirche wichtig, denn er berichtete über die gemeindliche Flüchtlingsarbeit. Ahmet-Tugrul Kibar erkennt in der hohen Akzeptanz der Stadt pro Kulturverein den Schlüssel für eine vertrauensvolle und friedliche Zukunft. Fedrow wie Kibar distanzierten sich gegen Gewalt und Unterdrückung im Namen des Islams auf dieser Welt. Fedrow: „Wir müssen Brückenbauer zwischen den Nationen und Botschafter für Frieden und Völkerverständigung unter den Religion sein“.

„Fundamentale Werte und der Glaube sind“, so der stv. Vorsitzende Michael Zacherle, „sind von hoher Bedeutung und der Mörtel für Frieden“. Zacherle hofft auf eine europäische Einigung in der Asyl- und Flüchtlingspolitik. Besorgt diskutierten die Akteure, dass die Zivilisation und Demokratie im 21. Jahrhundert bedroht sei. Gerade, wer anders glaube und denke, dürfe „nicht geknechtet werden“. Alle Akteure vereinbarten noch enger zusammenzuwirken und werden sich im Jahr 2017 für ein „dreitägiges Kulturfest im Horbachpark einsetzen“, da dies allgemeiner Wunsch vieler Besucherinnen und Besucher war.

 

Foto: linke Tischreihe: zwei Besucher des Festes, Bürgermeister Thomas Fedrow mit Ahmet-Tugrul Kibar (türkisch-islamischen Kulturverein Ettlingen e.V.) und Inge Grether (Europa-Union)

Rechte Tischreihe: der Vorsitzende Güney vom türkisch-islamischen Kulturverein Ettlingen e.V., Michael Zacherle (stv. Vorsitzender der Europa-Union), eine Besucherin des Festes, Brigitte Leix und Gerlinde Lorch (beide Europa-Union) sowie Pfarrer Heitmann- Kühlewein

Seit inzwischen 25 Jahren gibt es die gebührenfreie Rettungsnummer, besser bekannt unter dem Namen –Euro-Notrufnummer 112 -, erinnerte Thomas Fedrow in seiner Funktion als Vorsitzender des Fördervereins St. Florian und der Europa Union Albgau.Darum trafen sich am 11.02.2016 im Ettlinger Feuerwehrhaus anlässlich des europaweiten Aktionstages der Nummer 112
- http://www.112-one-europe-one-number.eu/- Kommunalpolitiker u.a. auch die beiden Landtagskandidatinnen Barbara Saebel (Grüne/stellv. Vorsitzende der Europa Union Albgau) sowie Christine Neumann (CDU). Von der Polizei Ettlingen Gunther Lipp, Bereitschaftsführer Frank Schäfer vom DRK, Vertreter der Feuerwehr wie Markus Rudolph (stellv. Feuerwehrkommandant), Hans-Peter Kassel (Abteilungskommandant) sowie die beiden stellv. Vorsitzende, Josef Jilg und Hartmut Frenser, des Fördervereins St. Florian und Vorstandsmitglieder des Ortsverbandes Albgau der Europa-Union. Wie wichtig es immer sei, die Euro-Notrufnummer ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, verdeutlichte Fedrow an einer sehr überraschenden Zahl. Nur ca. 17% der Bevölkerung, so das Ergebnis einer Umfrage, wüssten um die Notrufnummer 112. Diese Nummer gilt in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Zudem ist sie in etlichen anderen Ländern außerhalb der EU bekannt. Wer zum Beispiel in einen Unfall oder Notlage gerät, wählt kostenfrei die Notrufnummer 112 – auch vom Handy!  Egal in welchem EU-Land man sich aufhält, ist eine Vorwahl nicht notwendig.  Der Förderverein St. Florian der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Ettlingen sowie die parteiübergreifende Europa Union, kümmern und unterstützen unter anderem die Verbreitung dieser wichtigen Rufnummer in der Öffentlichkeit. Über spezielle Informationstage wird die Bevölkerung daran erinnert.

Europa-Union Ortsverband Albgau übernimmt Kursgebühr:

Ausbildung zu Baden-Württembergischen Europa-Peers für Jugendliche

„Im Ehrenamt Europa kennenlernen und verstehen!“

 

Die Europa Union im südlichen Landkreis, namentlich der Ortsverband Albgau, setzt sich in diesem Jahr wieder für den Austausch von Jugendlichen mit europäischen Bezug ein. Für den Vorsitzenden, Bürgermeister Thomas Fedrow, ist „wichtiges Ziel die Identifikation junger Menschen mit der Europäischen Union zu stärken und Europa erlebbar zu machen“. Daher bittet auch die stellvertreten Vorsitzende Barbara Saebel die Jugendlichen:  „Seid mit dabei, wenn die großen Träger der europapolitischen Jugendbildung in Baden-Württemberg, wie die Landeszentrale für politische Bildung, das Internationale Forum Liebenzell zusammen mit der Europa Union junge Leute ab 16 Jahre bzw. junge Erwachsene fortbilden wollen“. Es geht hierbei um die Ausbildung bzw. das Studium zu EUROPA-PEERS. Hier wird der Jugendliche befähigt als freie Mitarbeiter bei Bildungsträgern in Sachen Europa in Baden-Württemberg mitzuwirken. Fedrow erläutert, dass in zwei dreitägigen Kursen am 5.-7.2. und 26.-28.2.2016 in Bad Liebenzell der Jugendlichen Methoden und didaktische Konzepte kennenlernen und seine Kenntnisse rund um die EU vertiefen können. Die Kosten belaufen sich auf 15 € pro Kurs. Die Europa-Union Albgau übernimmt für die ersten fünf Jugendlichen im Alter von 16 bis 18 Jahren die Kursgebühr, die sich zuerst per E-Mail albgau@europa-union-karlsruhe.de bei Bürgermeister Thomas Fedrow anmelden. Reisekosten (DB 2. Klasse oder im Vergleich billiger) können gegen Einreichung der Originaltickets vom Europa Zentrum Baden-Württemberg erstattet werden.

Die schriftliche Bewerbung sollte so schnell als möglich erfolgen. Das Gesamtprogramm kann unter der genannten E-Mail angefordert werden, damit die Europa Union eine zentrale Anmeldung vornehmen kann. Für Rückfragen und zur Beratung steht die Europa-Union Albgau (BM Thomas Fedrow, Tel. 07243/101-208) gerne zur Verfügung.

Aktuelle Veranstaltungen:

Foto (v.l.n.r.): Vorsitzender der Europa-Union Albgau, BM Thomas Fedrow, Gerhard Laier, Europaminister Peter Friedrich

Europa-Union Ortsverband Albgau

Staufermedaille an Gerhard Laier verliehen

 

Europaminister Peter Friedrich hat neun ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern für ihr Wirken im Bereich „Versöhnung, Vergangenheitsbewältigung, Völkerverständigung – Frieden in Europa“ die Staufermedaille überreicht. Der Ettlinger Gerhard Laier war auch darunter, nachdem der Ortsverband Albgau der Europa-Union ihn benannte. Diese Ehrung des Vorsitzenden der Deutsch-Russischen Gesellschaft Ettlingen e.V. erfolgt in der Villa Reitzenstein in Stuttgart. Solidarität, Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft seien Dinge, die man nicht von oben herab verordnen könne, sondern die von unten wachsen und weitergegeben werden, sagte Friedrich. „Dabei engagieren sich die Geehrten in einem Bereich, der nicht nur in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg oder während des Kalten Kriegs, sondern gerade in den vergangenen Jahren und Monaten wichtig für das Verständnis der Menschen untereinander ist – nämlich im Bereich der Versöhnung und der Völkerverständigung.“ Gerhard Laier wurde ausgezeichnet für seine Arbeit in der Deutsch-Russischen Gesellschaft Ettlingen e.V. und im Vorstand des Bundesverbands Deutscher West-Ost-Gesellschaften. Er kümmert sich hierbei um Deutschunterricht in Russland, den Schüleraustausch diverser Gymnasien, die Weiterbildung von Berufsschullehrern und um die Vermittlung von Praktikumsplätzen in Ettlingen und Gatschina, der Partnerstadt von Ettlingen. Er setzt sich auch für einen Austausch in den Bereichen Kultur und Sport zwischen Seniorinnen und Senioren ein. Für Bürgermeister Thomas Fedrow als Vorsitzenden der Europa Union Albgau hat sich Laier in hohem Maße zur Versöhnung und Völkerverständigung und den Frieden in Europa eingesetzt wie kein anderer ehrenamtlicher Akteur in Ettlingen. Fedrow gratulierte ihm in der Villa Reitzenstein für sein Lebenswerk der Zusammenarbeit von Ost und West. Auch hat er sich stark eingesetzt für die Schicksale ehemaliger Kriegsgefangener und Zwangsarbeiter. „Gerhard Laier setzt sich intensiv für die Begegnung von Jugendlichen aus Gatschina und Ettlingen ein, was seine Weitsicht pro Zukunft zeigt“, so Fedrow.

Ettlingen, den 17. Oktober 2015

 

 

Nachruf

 

Siegfried Pötschke verstorben

 

Wir nehmen Abschied von einem Europäer, dessen Wirken und beispielhafte Haltung in unser aller Erinnerung bleiben wird. Wir haben ihm viel zu verdanken und sein Tod hinterlässt eine schmerzliche Lücke bei allen, die ihm nahe standen oder viel mit ihm zu tun hatten. Siegfried Pötschke ist am 12. Oktober im Alter von 76 Jahren von uns gegangen. Er war „der Europäer“ unserer Stadt und hatte stets auch jene im Blick, die Hilfe brauchten. Als Schulleiter, Lehrer und Vorsitzender im Ehrenamt war er stets am Puls der Zeit, um Strömungen aufzunehmen und entscheidend positiv zu lenken. Die Mitgliederversammlung des Ortsverbandes Albgau der Europa-Union hat letztes Jahr einstimmig beschlossen, Siegfried Pötschke in dankbarer Würdigung seiner hervorragenden Verdienste um die

europäische Einigung als Ehrenvorsitzenden zu ernennen. Sein Einsatz für den Aufbau verbunden mit dem langjährigen Vorsitz des Ortsverbandes Albgau der Europa-Union seit seiner Gründung im Jahr 1987 bis 2011 war enorm. Wir fühlen mit den Angehörigen und seiner Ehefrau. Der Tod als ein unwiderrufliches Ereignis hinterlässt bei uns, auch wenn er nach einem langen erfüllten Leben eingetreten ist, ein Gefühl von Hilflosigkeit und Ohnmacht. Am Freitag fand in aller Stille die Trauerfeier statt. Wir blicken auf ein Leben voller Einsatz und großer Erfolge für unser Ettlingen. Wir blicken auf einen Menschen, der in Würde gelebt hat und in Würde von uns gegangen ist und der in unser aller Erinnerung weiterleben wird.

 

Für den Vorstand:

Europa-Union Deutschland e.V. – Ortsverband Albgau

Bürgermeister Thomas Fedrow, Vorsitzender

Foto (v.l.n.r.:) Brigitte Leix, Felix Pflücke, Nancy Pierro, Thomas Fedrow, Michael Zacherle, Inge Grether, Barbara Saebel, Gerlinde Lorch, Georg Kaletta

Mitgliederversammlung: Ortsverband Albgau der Europa-Union

Neuer Vorstand gewählt – „Europa in der Krise fordert Humanität mit Ehrlichkeit“
 

„Ein Jahr nach der Europawahl hätten wir nicht gedacht, dass die Griechenlandkrise und die Flüchtlingsfrage derart fest diesen Kontinent in Atem halten“. Mit diesen Worten eröffnete der Vorsitzende der Europa Union Albgau, Thomas Fedrow, die Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen und ergänzt weiter: „Jeden Abend sehen wir gebannt die Nachrichten aus Brüssel, Straßburg, Berlin und Athen und erleben ein Wirrwarr der Meinungen, um Hilfsprogramme, Forderungen an Griechenland und leidende Menschen in Suppenküchen“. Im Rahmen der Versammlung wurde der Vorstand jetzt neu formiert. Zum Vorsitzenden wurde Bürgermeister Thomas Fedrow wieder gewählt. Zu weiteren Vorstandsmitgliedern wurden wieder gewählt: Barbara Saebel, Saara Schwan und Michael Zacherle als stellvertretende Vorsitzende sowie als Beisitzer Brigitte Leix, Inge Grether, Felix Pflücke und Peter Herwig. Neu in den Vorstand des Ortsverbandes gewählt wurde Gerlinde Lorch aus Rheinstetten, die auch im Vorstand des Kreisverbandes aktiv ist. Pflücke übernimmt die wichtige Sonderfunktion „Neue Medien, Internet, Facebook“. Weiterhin im Vorstand aktiv ist auch der Ehrenvorsitzende Siegfried Pötschke. Ausgeschieden war durch Wegzug Lea Herwig. Für Fedrow ist das Vorstandsteam eine „gute Mischung aus jung und alt mit vielfältigen Erfahrungen, um Europa nicht nur auf höchster Ebene, sondern ganz praktisch in vielen Aktivitäten des Austausches zwischen den Menschen auf kommunaler Ebene zu ermöglichen. Der Ortsverband Albgau der Europa-Union mit Sitz in Ettlingen tut dies seit vielen Jahren für seine Mitglieder in Ettlingen, Karlsbad, Malsch, Marxzell, Rheinstetten und Waldbronn. Fedrow wörtlich: „Ich bin mir sicher, dass Europa eine politische, eine praktische und auch eine transparente Vision benötigt und insbesondere mehr Öffentlichkeit!“ Dem wiedergewählten Vorstand ist wichtig, dass Europa nicht nur mit der Griechenlandkriese in Verbindung gebracht wird, sondern als freier Raum der Menschenrechte und Chancen gesehen wird. Der neue Vorstand setzt auf „Teamwork“ mit allen Akteuren des politischen Lebens, denn die Europa-Union ist nach ihrer Satzung eine überparteiliche und unabhängige politische Organisation. Vornehmen wird man sich aktuell den Gedankenaustausch und eine aktive Hilfe für die Menschen in Griechenland, ein interkulturelles Fest mit Ettlinger Kulturvereinen. Zuletzt war der Ortsverband in regem Austausch mit dem türkisch-islamischen Kulturverein.

„Auch die Flüchtlingsfrage“, so Michael Zacherle, „im Spannungsfeld zwischen Asyl nach dem Grundgesetz versus Hilfe für notleidende Menschen ohne Hoffnung auf ein Leben in Wohlstand“ kommt jetzt mehr denn je auf die Agenda. „Die Europa-Union werde sich wieder auf dem Marktfest und einer Bürgerfahrten zum Europäischen Parlament nach Straßburg beteiligen“, so Barbara Saebel. Beim direkt im Anschluss stattfindenden Stammtisch lud der Vorstand alle an der Europäischen Einigung Interessierten, aber auch alle Europa-Kritiker ein, mit dem Ortsverband ins Gespräch zu kommen.

 

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Ettlinger Bürgerinnen und Bürger vieler Nationalitäten an einem Tisch – Türkisch-Islamischer Kulturverein Ettlingen e.V. ist Brückenbauer:


„Herkes Kermesimize davetlidir!“ Zu Deutsch: „Wir freuen uns auf Sie!“

Drei Tage lang war der Horbachpark harmonischer Treffpunkt von jung und alt, von Männer und Frauen aus allen gesellschaftlichen Gruppierungen, Weltanschauungen und Religionen. Wie kam es dazu? Der türkisch-islamische Kulturverein Ettlingen e.V. um die Organisatoren, den Vereinsvorsitzenden Güney und Vorstandsmitglied Ahmet-Tugrul Kibar, sprachen letztes Jahr bei Bürgermeister Thomas Fedrow vor und baten um Unterstützung durch die Stadt. Die Akteure waren sich schnell einig, dass ein guter Termin für das interkulturelle Fest das verlängerte Pfingstwochenende nach der Leistungsschau war. Der städtische Bauhof brachte schnell das Gelände um den Horbachparkpavillon in einen guten Zustand, sodass dem Aufbau der vielen ehrenamtlichen Helfern des Kulturvereines nichts mehr im Wege stand. Motto des Festes war: „Herkes Kermesimize davetlidir!“ Zu Deutsch: „Wir freuen uns auf Sie!“ Gefreut hat sich Thomas Fedrow bei seiner Eröffnungsrede zusammen mit dem Vereinsvorsitzenden Güney, dessen Imam Serkan Simsek und Vorstandsmitglied Ahmet-Tugrul Kibar. Sie waren sich einig, dass dieses Fest hohe Integrations- und Bindungswirkung an diesem Wochenende und in die Zukunft haben wird. Fedrow: „Es ist Zeit für den europäischen Pass ohne nationale Grenzen!“ Thomas Fedrow sprach im Übrigen auch für seinen kompletten Vorstand der Europa Union Albgau, der viele Kontakte knüpfte. „Europa finde“, so Fedrow „nicht nur auf höchster Ebene statt, sondern ganz praktisch in vielen Aktivitäten des Austausches zwischen den Menschen auf kommunaler Ebene“. Fedrow dankte herzlich allen Organisatoren des Festes und stellte fest: „Heute ist Ettlingen international, denn ich erkenne viele europäische Menschen, ob es Türken, Italiener oder Kroaten sind, wir sind ein Ettlingen!“ Wichtig sei daher, dass diese positive Stimmung sich auf den Alltag den Menschen an allen Orten ausstrahle, sei es im Kindergarten, in der Schule oder am Arbeitsplatz“. Ahmet-Tugrul Kibar erkennt in der hohen Akzeptanz der Stadt den Schlüssel für eine vertrauensvolle und friedliche Zukunft. Fedrow wie Kibar distanzierten sich gegen Gewalt und Unterdrückung im Namen des Islams auf dieser Welt. Fedrow: „Wir müssen Brückenbauer zwischen den Nationen und Botschafter für Frieden und Völkerverständigung unter den Religion sein“.
„Fundamentale Werte und der Glaube sind“, so die stv. Vorsitzende Barbara Saebel, „sind von hoher Bedeutung und der Mörtel für Frieden“. Michael Zacherle, stv. Vorsitzender, sieht angesichts der aktuellen Situation in Nahen Osten oder Afrika und vielen anderen Ländern der Welt eine starke Bedrohung für Europa. Fedrow stellt fest, dass tagtäglich vor den Augen der Weltöffentlichkeit durch den IS gemordet werde. Auch wieder im Irak und stellt dabei die Frage: „Steht Palmyra noch?“ Besorgt diskutierten die Akteure, dass die Zivilisation ist im 21. Jahrhundert bedroht sei. Gerade, wer wer anders glaube und denke, werde geknechtet und ohne Vorwarnung ermordet. Alle Akteure vereinbarten noch enger zusammenzuwirken und denken an einer gemeinsames interkulturelles Fest in der Zukunft.

 

Foto: linke Tischreihe: Imam Serkan Simsek, Avni Kocak, Bürgermeister Thomas Fedrow mit den Vorstandmitglieder der Europa Union: Barbara Saebel, Brigitte Leix und Saara Schwan. 

Interessanter Vortrag!

2014-04-25-Vortrag.pdf
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Foto (v.l.n.r.:) Peter Herwig, Felix Pflücke, Siegried Pötschke, Corinne Simonet, Norbert Möllers)

Ortsverband Albgau der Europa-Union

Unterwegs in Ettlingen für Europa

 

Im nächsten Jahr wählen die Bürgerinnen und Bürger die Abgeordneten des Europa-Parlamentes und haben die Chance auf Mitwirkung des politischen Geschehens in Straßburg. Europa findet aber nicht nur auf höchster Ebene statt, sondern ganz praktisch in vielen Aktivitäten des Austausches zwischen den Menschen auf kommunaler Ebene. Somit war es für den neuen Vorstand der Europa-Union Albgau / Ettlingen klar, dass er den Besuchern des Marktfestes Rede und Antwort zu aktuellen Themen rund um Europa stand. Im Schlosshof unter Einbindung in die Europäische Meile der Ettlinger Partnerstädte konnten Siegfried Pötschke als stellvertretende Vorsitzende sowie Kreisrätin Inge Grether mit Peter Herwig und Felix Pflücke mit Unterstützung der Kreisvorstandsmitglieder und Corinne Simonet und Norbert Möllers viele konstruktive Gespräche führen. Simonet hatte eine Bodenzeitung mit Themen rund um das Europaparlament mitgebracht, die reges Interesse fand. Der neue Vorsitzende der Europa-Union Bürgermeister Thomas Fedrow war vom Interesse der Besucher beeindruckt. „Ich bin mir sicher, dass Europa eine politische, eine praktische und auch eine transparente Vision benötigt und insbesondere mehr Öffentlichkeit“, so Fedrow. Einige Besucher waren besorgt um die Euro-Krise. Andere Besucher hoben die Chancen für ein friedliches Europa der 28 Mitglieder und die Möglichkeiten der deutschen Wirtschaft im EU-Raum hervor. Das Angebot der Europa-Union am 23. Oktober zur Informations-Fahrt nach Straßburg mit Parlamentsbesichtigung und Gespräch mit dem EU-Abgeordenten Michael Theurer nahmen zahlreiche einige Besucher an. Anmeldungen sind daher leider nur noch über eine Warteliste möglich.

Ansprechpartner: BM Thomas Fedrow, Tel. 07243/101-208, E-Mail: albgau@europa-union-karlsruhe.de

 

Ortsverband Albgau der Europa-Union Neuer Vorstand gewählt – Ettlingen braucht Europa

Im nächsten Jahr wählen die Bürgerinnen und Bürger die Abgeordneten des Europa-Parlamentes und haben die Chance auf Mitwirkung des politischen Geschehens in Straßburg. Europa findet aber nicht nur auf höchster Ebene statt, sondern ganz praktisch in vielen Aktivitäten des Austausches zwischen den Menschen auf kommunaler Ebene. Der Ortsverband Albgau der Europa-Union mit Sitz in Ettlingen tut dies seit vielen Jahren für seine Mitglieder in Ettlingen, Karlsbad, Malsch, Marxzell, Rheinstetten und Waldbronn. Im Rahmen einer Mitgliederversammlung wurde der Vorstand jetzt neu formiert. Zum Vorsitzenden wurde Bürgermeister Thomas Fedrow gewählt. Er folgt Tanja Grether, die nicht mehr für das Amt kandidierte und letztes Jahr zur Bürgermeisterin in Neckarbischofsheim gewählt wurde. Die scheidende Vorsitzende dankte allen Akteuren in Ettlingen und dem bisherigen Vorstand für die engagierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Zu weiteren Vorstandsmitgliedern wurden gewählt: Siegfried Pötschke, Hans-Jürgen Schöpfer und Michael Zacherle als stellvertretende Vorsitzende sowie als Beisitzer Lea und Peter Herwig, Brigitte Leix und Inge Grether. Der Kreisvorsitzende der Europa-Union Hartmut Lorek leitete die Wahl und versicherte dem neuen Vorstand beste Unterstützung des Kreisvorstandes Karlsruhe. Der neue Vorsitzende Thomas Fedrow dankte der scheidenden Vorsitzende Tanja Grether für das langjährige hohe Engagement. Fedrow wörtlich: „Ich bin mir sicher, dass Europa eine politische, eine praktische und auch eine transparente Vision benötigt und insbesondere mehr Öffentlichkeit!“ Fedrow und dem neuen Vorstand ist wichtig, dass Europa nicht nur mit der Euro-Krise von einigen Staaten in Verbindung gebracht wird, sondern als freier Raum der Menschenrechte und Chancen gesehen wird. Der neue Vorstand setzt auf „Teamwork“ mit allen Akteuren des politischen Lebens, denn die Europa-Union ist nach ihrer Satzung eine überparteiliche und unabhängige politische Organisation.